08.05.2012

100 Jahre Faszination Medizintechnik

Anfang Mai feierte das Familienunternehmen mit den bekannten Rollenpumpen-Kontrastmittelinjektoren aus Ulm sein 100jähriges Firmenjubiläum. Seit 1912 ist ulrich medical mit Medizintechnik „Made in Germany“ erfolgreich.

article imageKlaus Kiesel, Geschäftsführer, und Christoph Ulrich, geschäftsführender Gesellschafter von ulrich medical.
Als Heinrich Christian Ulrich 1912 in Ulm eine eigene Werkstatt für Medizintechnik und Orthopädie mit Sanitätshaus gründet, ahnte er sicherlich nicht, dass er damit den Grundstein für ein internationales Unternehmen mit Weltruf legte. Schwerpunkt waren zu Beginn die Herstellung und der Vertrieb von chirurgischen Instrumenten, wovon eine beachtliche Anzahl in der 100jährigen Firmengeschichte entwickelt und ausgearbeitet wurde, wie z.B. 1934 der berühmte Magen-Darm-Nähapparat.

Die erste deutsche Herz-Lungen-Maschine von 1958 stammte ebenfalls aus dem Hause Ulrich. 1978 erfolgte der Einstieg in die Produktion von Wirbelsäulenimplantaten und –instrumenten, 1985 führte ulrich medical seinen ersten CT-Kontrastmittelinjektor mit der heute weltweit gefragten Rollenpumpentechnologie ein. Als erstes Unternehmen entwickelte ulrich medical 1991 einen MRT-Kontrastmittelinjektor. 2005 folgte der erste Injektor mit Tandem-Technologie für die Verwendung von zwei verschiedenen Kontrastmitteln.

Damit zeigt das Unternehmen eindrucksvoll, dass es seit jeher ein kompetenter Ansprechpartner in der Medizintechnik ist. „Seit 100 Jahren bündeln wir unser ganzes Wissen und Können in der Medizintechnik“, erklärt Christoph Ulrich, geschäftsführender Gesellschafter von ulrich medical. Und Geschäftsführer Klaus Kiesel ergänzt: „Wir sind stolz auf unsere Produkte und unsere Serviceleistungen, denen unsere Kunden seit Jahrzehnten vertrauen.“ Christoph Ulrich führt gemeinsam mit Geschäftsführer Klaus Kiesel das Unternehmen in vierter Generation.

article imageDas unabhängige Familienunternehmen fertigt seine Produkte auf höchstem technischem Niveau am Standort Ulm. Im Bild die Produktion des Kontrastmittelinjektors CT motion.
Bei allem Traditionsbewusstsein ist der Blick von ulrich medical aber stets nach vorne gerichtet. Im vergangenen Jahr investierte das Unternehmen rund 4,5 Millionen Euro in die Produktentwicklung und die Erweiterung der Produktionsstätte in Ulm. In Deutschland und den USA setzt das Unternehmen auf Direktvertrieb. In den Staaten wurde 2006 dafür eine eigene Vertriebstochter gegründet. Weltweit wird in über 70 Ländern mit exklusiven Fachhandelspartnern agiert, die die Kunden und Interessenten umfassend betreuen.
 

 


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