04.06.2011

Tipps und Tricks in der Kinderradiologie

Auf die typischen "pitfalls" der Kinderradiologie in der Facharztprüfung ging heute morgen Prof. Markus Uhl, RKK Freiburg, in der Fit für den Facharzt Session ein. Schwerpunkte bildeten dabei die speziellen Verletzungsmuster, die Klassifikationen aber auch die Indizien einer Kindesmisshandlung.

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Zu den typischen Frakturen zählen beispielsweise die sogenannte "Toddler´s fracture", ein klassisches Phänomen bei Kleinkindern, die Grünholzfraktur oder die Fraktur der Malleous medialis.

Schwierig wird es bei Frakturen des Ellenbogen, die sich dem ungeschulten Auge selten auf den ersten Blick offenbaren. Natürlich gibt es auch hier Hinweise, wie beispielsweise die Darstellung der "Sanduhr", deren Form ein eindeutiges Indiz für bzw. gegen eine Fraktur ist.

Auch wenn die Diagnose des Ellenbogen nicht das Lieblingsthema der Prüflinge ist, sollte doch ein besonderes Augenmerk darauf gelegt werden, denn spezielle Bruchlinien durch eine Gelenküberspannung in Kombination mit dem Bruch eines Unterarmsknochen sind auf klassische Schutz- und Abwehrhaltungen zurückzuführen, die wiederum das Indizi einer Misshandlung sein könnten.
 

 


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